Amerikanischer Wahlkampf nimmt Fahrt auf
Der amerikanische Wahlkampf für die Wahlen im November 2012 nimmt an Fahrt auf. An dieser Stelle sei noch einmal darauf hingewiesen, daß nicht nur die Präsidentschaftswahlen anstehen, sondern auch die Wahlen für Teile des Senats, des Repräsentantenhauses und der Senate und Repräsentantenhäuser der meisten US-Bundesstaaten.
Und an dieser Stelle gibt es einige interessante Entwicklungen, über die wir Sie informieren dürfen:
Der Parlamentspräsident von Wisconsin, Speaker Jeff Fitzgerald (R), der insbesondere vielen PdP-Mitgliedern aus Hessen ein Begriff ist, bewirbt sich um die Nominierung seiner Partei für die Kandidatur zum US-Senat. Einer seiner Mitbewerber ist der ehemalige Gouverneur Tommy Thompson.
Der Parlamentspräsident von Connecticut, Speaker Chris Donovan (D), ist der wohl aussichtsreiche Kandidat, um sich die Nominierung seiner Partei für den 5. Kongressdistrikt zu sichern. Der bisherige Abgeordnete Chris Murphy bewirbt sich für einen Sitz im Senat.
Der Parlamentspräsident von Nevada, Speaker John Oceguera (D), wird nach 12 Jahren Parlamentszugehörigkeit aus dem Parlament in Carson City ausscheiden müssen (Term limits). Daher möchte er seine politische Karriere gerne im US-Repräsentantenhaus fortsetzen. Aufgrund des noch nicht abgeschlossenen Prozesses des Neuzuschnitts der Wahlkreise in Nevada ist jedoch unklar, in welchem Distrikt er sich bewerben wird.
Der ehemalige Parlamentspräsident von Indiana, John Gregg (D), bewirbt sich um die Nominierung seiner Partei für das Amt des Gouverneurs von Indiana. John Gregg besuchte den Landtag Rheinland-Pfalz im Jahr 2004.
In der Vergangenheit sind immer wieder Parlamentspräsidentinnen und Parlamentspräsidenten der Länder in den US-Kongreß gewechselt. So sitzen im Senat die ehemaligen "Speaker" der US-Bundesstaaten Maryland, Florida und Oregon und im Haus die ehemaligen "Speaker" aus Kalifornien, Florida, New Jersey und Idaho.
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