Dienstag, den 7. September 2010

Landtagswahlen in Mississippi, New Jersey und Virginia am 6.11.

Demokraten gewinnen überraschend Mehrheit im Senat von Virginia; Gouverneurswahlen in Kentucky und Mississippi

Die Wahlen zum Repräsentantenhaus und zum Senat im US-Bundesstaat Virginia haben am 6. November stattgefunden. Die Republikaner behalten die Kontrolle über das Repräsentantenhaus und erreichen 54 Sitze. Die Demokraten gewinnen 3 Sitze hinzu und kommen nunmehr auf 43 Sitze. Ein unabhängiger Bewerber schaffte ebenfalls den Einzug ins Parlament.

Im Senat hingegen ist es zu einer Sensation gekommen. Nach 10 Jahren haben die Demokraten wieder die Mehrheit im Senat gewonnen. Auf die Demokraten entfallen 21 Sitze (+4), die Republikaner erhalten 18 Sitze.

Der Gouverneur des Bundesstaates, Timothy M. Kaine (Demokrat), stand diesmal nicht zur Wahl an.

Im US-Bundesstaat New Jersey fanden ebenfalls Wahlen zum Senat und Repräsentantenhaus statt. Im Senat errangen die Demokraten 23 Sitze (+1), die Republikaner stellen 17 Senatoren (-1).

Im Repräsentantenhaus stellen die Demokraten zukünftig 48 (-2), die Republikaner 32 (+2) Abgeordnete.

Im US-Bundesstaat Mississippi wurde wie folgt gewählt:

Im Senat kommen die Demokraten auf 28 Senatoren (+3), die Republikaner stellen 24 Senatoren (-3).

Im Repräsentantenhaus stellen die Demokraten 74 Abgeordnete (-1), die Republikaner 48 (+1).

Mit Haley Barbour wurde der Gouverneur des Bundesstaates im Amt bestätigt. Der Republikaner erhielt 58 % der Stimmen, auf seinen Demokratischen Herausforderer John Eaves entfielen 42 %.

Im US-Bundesstaat Kentucky waren die Bürgerinnen und Bürger zur Wahl des Gouverneurs aufgerufen. Dabei unterlag der bisherige Amtsinhaber Ernie Fletcher (Republikaner) mit nur 41 % der Stimmen seinem Herausforderer von den Demokraten Steven Beshear, der 59 % der Stimmen auf sich vereinen konnte.

In Baltimore, der größten Stadt des US-Bundesstaates Maryland, wurde mit Sheila Dixon die erste Schwarze in das Amt der Oberbürgermeisterin gewählt. Sie erhielt 88 % der Stimmen.